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WWWW Tagungsdokumentation

Hier finden Sie Materialien zu:

  • Fachtag "Best Practice in der Drogenhilfe" am 16.03.2016
  • 5.12.14 Veranstaltung zu "Arbeit & Beschäftigung" - die Vorträge
  • 20.11.14 Wenn das Problem nicht zur Lösung passt - Material zum Fachtag
  • Jahrestagung der DGSP in Bremen im November 2014 - ein Tagungsbericht
  • Workshop Dissoziative Identitätsstörungen in der ambulanten und stationären Betreuung am 3. September 2012
  • "Was macht Herr Gender in der Psychiatrie?" - Fachtag am 30.Mai 2012
  • Fachtag in Bremen "Pillen-Reden-Therapie... vernetzte Psychiatrie" am 07.04.2010
  • Fachtagung "Gender Sucht Mainstream..." - März 2010
    Geschlechtersensible Behandlung und Betreuung in der Psychiatrie und Suchthilfe in Bremen
  • Fachtagung "Geistige Behinderung und Trauma" - Dezember 2008
  • Fachtagung "Zwischen den Stühlen?!" - April 2008
    Junge Menschen zwischen Jugendhilfe, Suchthilfe und Psychiatrie
  • Fortbildungsreihe "Wahnsinnig Süchtig" - 8 Modulen von November 2006 bis März 2008
    Integrative Ansätze für den Arbeitsalltag mit KlientInnen mit Doppeldiagnose


Fachtag - Best-Practice in der Drogenhilfe

Der Arbeitsansatz der niedrigschwelligen, akzeptanzorientierten Hilfen für Menschen mit einer Drogenabhängigkeit ist in Bremen seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Suchthilfesystems. Die Wirkung und die Erfolge dieser Unterstützung im Hinblick auf Reduzierung körperlicher, sozialer und psychischer Schädigungen und Leiden sind evaluiert und anerkannt.

Die Initiative...e.V. veranstaltete am 16.03.2016 gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft comeback gmbh einen Fachtag zum Thema

Entnehmen Sie Näheres dem Flyer ...hier...

Die ReferentInnen stellen uns Ihre Vorträge zur Veröffentlichung zur Verfügung:

  • Evidenzbasierte Suchttherapie und -medizin, Neuorientierung der Drogenpolitik und -hilfe
    ppt zum Vortrag von Prof. Dr. Heino Stöver, Frankfurt/Main ... hier ...
  • Patientenbedarfe, Patientenrechte, Patientenbeteiligung in der Substitutionsbehandlung
    Vortrag von Dirk Schäffer, Berlin ... hier ...
  • Frauenspezifische Angebote in der Sucht- und Drogenhilfe - Alles Schnee von Gestern?
    ppt zum Vortrag von Irmgard Vogt, Frankfurt/Main ... hier ...
  • Substitution, Heilmittel oder Sackgasse
    Diskussionspapier zum Workshop ... hier ...
  • Chancen und Risiken bei der Umsetzung von Konsumräumen
    ppt zum Workshop ... hier ...
  • Drogenkonsumräume in Deutschland / Eine Bestandsaufnahme des AK Konsumraums
    Veröffentlichung der Deutschen Aids-Hilfe und akzept e.V. ... hier ...

Arbeit & Beschäftigung für Menschen in Betreuung Zugang - Branchen - Betreuungsschnittstellen

5. Dez. 2014 von 9 - 13 Uhr: Veranstaltung zu "Arbeit und Beschäftigung"

Die Veranstaltung vermittelte Informationen über gesetzliche Grundlagen, über Zugangswege und über konkrete Angebote im Bereich Arbeit und Beschäftigung in Bremen für Menschen mit psychischer Erkrankung und/oder Suchterkrankung.

In trägerübergreifender Kooperation wurden wichtige Fragestellungen geklärt.

Näheres zum Ablauf im Flyer ...hier...

Bitte beachten Sie:
Die Referenten stellen ihre Vorträge zur Veröffentlichung zur Verfügung:

  • Thomas Nowack, Amt für Soziale Dienste-West:
    - Sozialhilferechtliche Einordnung der Förderung von Arbeit und Beschäftigung
    - Was ist bei der Aufnahme einer Tätigkeit für EmpfängerInnen
    von Unterstützungsleistungen zu beachten?
    die Präsentation ...hier..., ein Berechnungsbeispiel ...hier...
  • Uwe Dubbels, ArBiS Bremen
    - Welche Fördermaßnahmen bietet das SGB II zur Zeit?
    sein Vortrag ...hier...
  • Jobst von Schwarzkopf, ASB GmbH: Der ASB bietet 150 Beschäftigungsplätze in unterschiedlichen Bereichen an. Jobst von Schwarzkopf und Lothar Möhle sind für eine Beratung ansprechbar, Näheres bitte siehe www.asb-bremen.de
  • Michael Scheer, Gesellschaft für integrative Beschäftigung: ...hier...
  • Helmut Oetjen, Sozialwerk der freien Christengemeinde: ...hier...
  • Hans-Georg Jedmowski, Werkstatt Bremen:...hier...
  • Markus Hanselmann, Comeback gmbH:...hier...

20.11.14 "Wenn das Problem nicht zur Lösung passt" - Material zum Fachtag

Bitte beachten Sie
Material zum Fachtag:
  • Krisenintervention bei Menschen mit geistiger Behinderung am Beispiel des Berliner Krisendienstes. Ein Beitrag von Alexander Weidhaas ...hier...
  • Was soll ein medizinisches Zentrum für Erwachsene mit geistigen Behinderung und schweren Mehrfachbehinderungen leisten. Ein Beitrag von Dr. Burkhard Mehl, Bremen ...hier...
  • Psychische Störungen bei Menschen mit geistiger Behinderung. Ein Beitrag von Prof. Dr. Michael Seidl ...hier...
    _____________
Das Versorgungssystem gründet auf einem Wissen über Probleme und deren Lösungen... (vgl. Programm des Fachtags)

Menschen mit geistiger Behinderung und psychischen Störungen können von den vorgefundenen Angeboten noch nicht ausreichend profitieren.

Dies ist das Thema des Fachtags "Wenn das Problem nicht zur Lösung passt". Der fachliche Austausch soll dazu beitragen, vorhandenes Wissen und Erfahrungen in der Behandlung und Begleitung betroffener Menschen zu vermitteln und Übergänge zwischen den beiden Hilfesystemen zu gestalten.

Gemeinsam mit anderen Kooperationspartnern haben wir das Programm entwickelt, um uns der doppelten Herausforderung: Menschen mit geistiger Behinderung und psychischen Erkrankungen besser stellen zu können.

Sie sind eingeladen! Näheres im Flyer ...hier...

Jahrestagung der DGSP in Bremen im November 2014 ein tagungsbericht

Wir freuen uns, dass die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für soziale Psychiatrie e.V. vom 13. bis. 15. November 2014 in Bremen veranstaltet wurde.

Tatkräftig hatten wir an der Vorbereitung mitgewirkt und auch während der Veranstaltungstage blieben wir aktiv.
Marion Korek, Heidi Mergner, Monika Möhlenkamp, Jörn Petersen, Jörg Utschakowski moderierten Veranstaltungen, hielten Vorträge und leiteten Foren an.
Recovery, EX-IN, Gender Mainstreaming, Inklusion waren u.a. Themen, zu denen wir uns positionierten.

Bitte informieren Sie sich über das Programm der Veranstaltungswoche ...hier...

Bitte beachten Sie den Tagungsbericht von Prof. Dr. Uwe Gonther (Ärztlicher Direktor am AMEOS Klinikum Dr. Heines Bremen): ...hier...
Herzlichen Dank für die Zuverfügungstellung des Berichts.

Workshop Dissoziative Identitätsstörungen

"Dissoziative Identitätstörungen werden häufig erst sehr spät diagnostiziert. Viele Betroffene haben ... verschiedene erfolglose Behandlungsversuche hinter sich, bevor die Diagnose "Dissoziative Identitätsstörung" gestellt wird."
(Näheres entnehmen Sie bitte unserem Veranstaltungsflyer)

Wir laden Sie recht herzlich ein zu unserem Workshop am 3. September 2012

Als Referentin konnte wir Frau Ellen Spangenberg gewinnen, die als ärztliche Psychotherapeutin Expertin u.a. auf dem Gebiet der Traumatherapie ist. Auch Frau Georgia Fuchs (Oberärztin der Ameos Klinik Dr. Heines) unterstützt uns bei der Durchführung des Workshops.

Themen des Workshops sind:
Bedeutung von Dissoziation
Phänomenologie des Störungsbildes
Differential-Diagnostik
Ressourcenorientierung
ambulanten Begleitung/Betreuung
Verzahnung von ambulant und stationär

Eine ausführliche Beschreibung entnehmen Sie unserem Veranstaltungsflyer ...Flyer....

Es werden 10 Fortbildungspunkte von der Ärztekammer Bremen anerkannt.

Was macht Herr Gender in der Psychiatrie?

30. Mai 2012 - Fachtag zur Einführung der Leitlinien für eine geschlechtergerechte psychiatrische Versorgung im Lande Bremen

Sie hörten Vorträge zu den Fragen:
Spielt das Geschlecht eine Rolle in der Psychopharmakologie?
Gibt es eine geschlechtergerechte Sprache?
Die "Leitlinien für eine geschlechtergerechte psychiatrische Versorgung in Bremen" und ein Einrichtungsfragebogen wurden vorgestellt und Sie erfuhren von Beispielen aus der Praxis, die die Leitlinien mit Leben füllen.

Näheres entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer ...hier...
Sehen Sie ...hier... die abgestimmte Fassung der Gender-Leitlinien aus dem März 2011 ein.

Den am 30. Mai 2012 von Heidi Mergner gehaltenen Vortrag zur Vorstellung der Gender-Leitlinien finden Sie ...hier....

Den Einrichtungsfragebogen finden Sie ...hier....

Den Vortrag von Frau Börger zur geschlechtergerechten Sprache finden Sie ...hier....
Achtung - diese Datei ist 10 MB gross. Eine Version in geringerer Dateigrösse, aber auch reduzierter Qualität finden Sie ...hier ...!

Pillen-Reden-therapie... vernetzte Psychiatrie

Die Tagung wurde am 07.04.2010 unter dem Dach der DGSP LV Bremen von folgenden Trägern veranstaltet:
Gesundheit Nord, Klinikverbund Bremen
Initiative zur sozialen Rehabilitation e.V.
Bremer Werkgemeinschaft e.V.
Gesellschaft für Ambulante Psychiatrische Dienste GmbH
Der Tagungsort war das "Haus im Park" des Klinikums Bremen Ost.

"Der Impuls dieses Fachtages geht von uns MitarbeiterInnen der BWG, der ExpertInnenpartnerschaft und der Initiative...e.V. aus. Wir trafen uns...um uns über die Auswirkungen der medikamentösen Langzeitbehandlung der KlientInnen im Betreuten Wohnen auszutauschen."
"Unterstützung bei den Vorbereitungen erhielten wir von der DGSP, der GAPSY und der GENO." Beide Zitate sind dem Veranstaltungsflyer entnommen. Diesen können Sie ...hier... einsehen.

Wir möchten Sie hiermit auf das Memorandum der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie zur Anwendung von Antipsychotika aufmerksam machen. Sie können es ...hier... herunterladen.

Die Tagungsdokumentation dieses sehr gut besuchten und erfolgreichen Fachtages finden Sie nachfolgend:

Pillen Reden Therapie initiative bremen Die Begrüßung und Einführung in das Thema übernahm Dorothee Oelrich von der BWG. Ihren Vortrag können Sie ...hier... als mp3-Version hören.

volkmar Aderhold Pillen Reden Therapie initiative bremen Den Vortrag zum Thema "Pharmakotherapie der Psychosen - warum weniger mehr ist?" von Dr. Volkmar Aderhold können Sie ...hier... als mp3-Version hören und die Präsentation als PDF-Datei ...hier... herunterladen. Auch den besprochenen Text zu Kontrolluntersuchungen (DGPPN) können Sie ...hier... einsehen.

Pillen Reden Therapie initiative bremen Dr. Christine Gabriel und Magdalena Grossniklaus berichteten in ihrem Vortrag von der Umsetzung eines bedürfnisangepassten Behandlungsmodells nach finnischem Vorbild. Den Vortrag können Sie hier anhören, die Präsentation ...hier... als PDF-Datei einsehen.

Pillen Reden Therapie initiative bremen fishbowl
Die Diskussionsrunde (den "Fishbowl") können Sie ...hier... mit ausgewählten Beiträgen auf mp3 nachvollziehen.

Gender Sucht Mainstream...

"Gender Mainstreaming bedeutet, (...) die unterschiedlichen Interessen und Lebenssituationen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es eine geschlechtsneutrale Wirklichkeit nicht gibt." (BMFSFJ 2003)

Den folgenden Fragen wollten wir mit dieser Tagung im März 2010 nachgehen:
Wie hat sich die Genderperspektive in den letzten Jahren entwickelt und was bedeutet Gender Mainstreaming für die Psychiatrie und Suchthilfe?
Wie weit sind wir in Bremen bei der Umsetzung des Gender Mainstreaming im Gesundheitswesen?
Wie können Leitlinien auf Landesebene aussehen und umgesetzt werden?
Welche genderspezifischen Ansätze gibt es in Bremen und anderswo?

Den Flyer zu dieser Tagung können Sie ...hier... einsehen.

Die Vorträge der ReferentInnen:

Heidi Mergner Initiative Gender Sucht Bremen
Die Einführungsrede von Heidi Mergner können Sie ...hier... anhören.

Constance Engelfried Gender Initiative Bremen Prof. Dr. Constance Engelfried (Bild rechts), Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Hochschule München zu dem Thema "Geschichtlicher Abriss und Einführung in das Thema Gender Mainstreaming"
http://www.initiative-zur-sozialen-rehabilitation.de/­downloads/­Bremen-GM-Vortrag-Engelfried.pdf

Wibke Voigt Gender Bremen Initiative Dr. Wibke Voigt (Bild oben), Fachklinik St. Vitus, Visbeck zu dem Thema "Frau Sucht Leben: Lustvoll und tollkühn"

http://www.initiative-zur-sozialen-rehabilitation.de/­downloads/­Wibke-Voigt-Frauen-Sucht-Leben.pdf

Zur Veranschaulichung sich verändernder Geschlechterstereotype verwies Frau Voigt auf folgenden Link:

http://www.youtube.com/­watch?v=MXGNUQEThtY

(Quelle: Der 7. Sinn)

Dr. Voigts Vortrag als mp3-Mitschnitt finden Sie ...hier....

Arnulf Vosshagen Gender Bremen Initiative .

Dr. Arnulf Vosshagen, Fachklinik Kamillushaus, Essen zu dem Thema "Männlichkeit(en) & Sucht: Ansätze zur Entkoppelung"

http://www.initiative-zur-sozialen-rehabilitation.de/­downloads/­Bremen-GM-Vortrag-Vosshagen.pdf

Dr. Vosshagens Vortrag als mp3-Mitschnitt finden Sie ...hier....


Eva Carneiro Alves, Ambulante Drogenhilfe Bremen; Ergebnisse der Vorab-Befragung:

http://www.initiative-zur-sozialen-rehabilitation.de/­downloads/­GenderMainstreaming-Befragungsergebnisse.pdf


Frau Carneiro Alves´ Vortrag als mp3-Mitschnitt finden Sie ...hier....


Die Vorträge als mp3-Dateien

Mitschnitte der Vorträge von Wibke Voigt, Eva Carneiros Alves und Arnulf Vosshagen finden Sie unter den jeweiligen ReferentInnen.


Weitere Dokumente zur Gender-Tagung:


Constance Engelfried ist Mit-Herausgeberin von:
"Managing Gender - Implementierung von Gender Mainstreaming in psycho-sozialen Arbeitsfeldern"

Reinhilde Beck, Constance Engelfried (Hrsg.)

ZIEL- Verlag, „Diversity Management“ Reihe
ISBN 978-3-940562-36-4


Außerdem verweisen wir Dank eines Hinweises von Frau Dr. Voigt auf die Züricher Opfer-Charta:

http://www.initiative-zur-sozialen-rehabilitation.de/­downloads/­ZuercherOpferCHARTA_Endversion.pdf

(Powerpoint-/PDF-Dateien)

Fachtagung geistige Behinderung und trauma

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Im Rahmen der Betreuungsarbeit befinden sich die MitarbeiterInnen immer wieder in herausfordernden, grenzwertigen und schwer zu verstehenden Situationen, die eine Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Grenzen der ambulanten Betreuungsarbeit fordern. Phänomene wie z.B. selbstverletzendes Handeln, Verweigerung und Dissoziationen können mögliche psychische Reaktionen auf traumatisierende Ereignisse wie Vernachlässigung, dysfunktionale (Familien)-beziehungen, Missbrauch und Gewalt sein. Es gibt bisher kaum Untersuchungen über die Häufigkeit dieser Ereignisse bei Menschen mit geistiger Behinderung, obwohl nach vorsichtigen Schätzungen 70% - 90% der Betroffenen zu irgendeinem Zeitpunkt ihres Lebens ein traumatisches Erlebnis erfahren (siehe Hennicke, 2002; Zemp, 2002). Von Interesse ist dabei, wie die weitere Entwicklung des Kindes durch unsichere emotionale Bindungen und instabile Selbstwertkonzepte negativ beeinflusst wird.
Wir wollten mit dieser Veranstaltung die Erkenntnisse der Traumatologie nutzen, um zu einem besseren Verständnis traumatisierter Menschen mit geistiger Behinderung beizutragen. Was bedeutet dies für die Gestaltung der Betreuungsbeziehung, um diese hilfreich, ressourcenorientiert und möglichst wenig retraumatisierend zu gestalten? Zu einer Annäherung an diese Fragen wurden wir Referenten aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen eingeladen


Geistige Behinderung und Trauma fand statt am 05. Dezember 2008 im Konsul-Hackfeld-Haus

die Powerpoint-Folien zu den Vorträgen von Herrn Hennicke und Herrn Besser finden Sie unter...

...Klaus Hennicke...


...Lutz-Ulrich Besser...


...Zusammenfassung...

"Zwischen den Stühlen?!"

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„Zwischen den Stühlen?!“ Junge Menschen zwischen Jugendhilfe, Suchthilfe und Psychiatrie

Die Veranstaltung fand am 15.04.08 statt.

In Fortsetzung unserer bisherigen Veranstaltungen „Borderline im Niemandsland“ und „Trauma Sucht Linderung“ luden wir Sie zur Fachtagung „Zwischen den Stühlen?!“ – Junge Menschen zwischen Jugendhilfe, Suchthilfe und Psychiatrie - ein.

Junge Menschen dieser Gruppe sind auf vielfältige Art und Weise „auffällig“ – sie sind delinquent und/oder gewalttätig, gehen nicht zur Schule, missbrauchen Suchtmittel, zeigen psychische Auffälligkeiten, sind traumatisiert und verhaltensauffällig.
Dabei haben sie oft erheblichen Leidensdruck, häufig jedoch auch wenig Problemverständnis und Änderungsbereitschaft. Je schwieriger ein „Fall“, desto eher besteht die Tendenz, die jungen KlientInnen zwischen den unterschiedlichen Hilfsangeboten hin und her zu schieben.

Was sind die Fakten, wo liegen mögliche Ursachen und wie reagieren die Hilfesysteme - jenseits von Forderungen nach Erziehungscamps oder Warnschussarrest - auf diese Herausforderungen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Fachtagung.

Ziele dieser Tagung waren,

- auf die Situation der Betroffenen aufmerksam zu machen
- Ursachenforschung und Erscheinungsformen von Auffälligkeiten im Jugendalter zu benennen
- Möglichkeiten integrativer Ansätze zwischen Jugendhilfe, Suchthilfe und Psychiatrie zu diskutieren

Den Flyer als PDF mit weiteren Informationen finden Sie ...hier...

Hier finden Sie sämtliche Vorträge unserer Tagung vom 15. April 2008

Professor Dr. Tielking, Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven

"Hilfe für junge Menschen mit Sucht- (und anderen) Problemen als Aufgabe der Gesundheitsdienste"

Dr. Oliver Bilke, Vivantes Humboldt - Klinikum, Berlin

"Junge Menschen zwischen Jugendhilfe, Suchthilfe und Psychiatrie"

Birgit Kohlhofer, Karuna e.V., Berlin

Vorstellung eines "Best Practice - Modells" Cleanpeace (KARUNA e.V.)

Frank Schmidt, Gesundheitsamt Bremen

"Untersuchung über hilfebedürftige Jugendliche und Heranwachsende mit Suchtmittelproblemen in Bremen"

Integrative Ansätze für den Arbeitsalltag mit KlientInnen mit Doppeldiagnose

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In den letzten Jahren hat die Anzahl der von substanzgebundenem Suchtverhalten und psychischen Störungen gleichzeitig betroffenen Menschen im psychosozialen und medizinischen Versorgungssystem stark zugenommen.

Das Suchtverhalten kann bei Menschen mit einer solchen "Doppeldiagnose" dabei als Bewältigungsversuch bzw. Symptom der psychischen Erkrankung auftreten, andererseits kann der Suchtmittelmissbrauch das Auftreten von psychischen Störungen begünstigen. Beide Mechanismen können sich auch gegenseitig potenzieren.

Traditionell sind stationäre bzw. ambulante Behandlungsangebote häufig nur für eine der beiden Diagnosegruppen konzipiert und lassen sich aufgrund von unterschiedlichen Ansätzen kaum kombinieren. Dies erhöhte die Wahrscheinlichkeit von krisenhaften Krankheitsverläufen bei Menschen mit einer solchen "doppelten" Diagnose, weil eine der Störungen nicht angemessen behandelt wird.
Die hier vorgestellte Fortbildungsreihe befasst sich mit neueren, integrativen Behandlungs- und Betreuungsansätzen, die den Betroffenen in Ihrer doppelten Belastung gerecht werden. Je nach Art der psychischen Störung soll das Zusammenwirken mit der Suchterkrankung unter folgenden Fragen betrachtet werden:

- Was ist für das Erkennen einer "Doppeldiagnose" hilfreich und wie können die funktionalen Verschränkungen beider Störungen erkannt werden? Welche geschlechtsspezifischen Besonderheiten gilt es zu beachten?

- Welche Handlungsstrategien lassen sich für die Versorgung im ambulanten und stationären Setting ableiten und wie kann beides verzahnt werden?

- Wie können die Wiedersprüche der klassischen Behandlungsansätze aufgelöst werden (z.B. Schutz vor den Anforderungen des Alltags versus Realitätskonfrontation)?

- Wann machen psychoedukative Ansätze sinn?

- Gibt es Behandlungs- und Betreuungsstrategien, die sich aus neurobiologischen Erkenntnissen ableiten lassen ?

- Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gilt es zu beachten?


Diese Fortbildungsreihe fand in Zusammenarbeit mit dem Verein für Innere Mission/Bernd Höppner und unter Mitarbeit von Eva Carneiro Alves, Hohehorst und Dr. John Koc, Ameos-Klinik, Bremen in 8 Modulen in der Zeit von November 06 bis März 08 statt.

Modul 1

"Sucht und Traumafolgestörungen"

Info Flyer: Modul 1

MODUL 2

"Sucht und Depression/Angst"

Info Flyer: Modul 2

MODUL 3

"Sucht und Persönlichkeitsstörung/ADHS"

Info Flyer: Modul 3

MODUL 4

"Sucht und Psychose"

Info Flyer: Modul 4

MODUL 5

"Sucht und Essstörung"

Info Flyer: Modul 5

MODUL 6

"Sucht und geistige Behinderung"

Info Flyer: Modul 6

Modul 7

"Sucht und Gewalt/Aggressivität"

Info Flyer: Modul 7

Modul 8

"Sucht und Krise/Suizidalität"

Info Flyer: Modul 8
 
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