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WWWW Leitlinien der MitarbeiterInnen der Initiative...e.V.

Foto Wir MitarbeiterInnen haben uns 1998 zusammengesetzt und unsere sich ständig in der Diskussion befindlichen Leitgedanken zu unserer Arbeit verschriftlicht. Diese wurde 2007 von uns überarbeitet.

Was uns leitet
Wir setzen uns für die politische, wirtschaftliche, rechtliche, soziale und kulturelle Emanzipation von Bürgerinnen und Bürgern mit psychischer und geistiger Beeinträchtigung ein und wollen ihrer gesellschaftlichen Stigmatisierung und Diskriminierung entgegenwirken.

Wir setzen uns für die Berücksichtigung geschlechtsspezifisch unterschiedlicher Lebenswelten und Erfahrungsweisen ein. Diesem geschlechtssensiblen Blick soll Rechnung getragen werden durch die Bereitstellung frauen- wie männerspezifischer Angebote.

Wir verstehen Rehabilitation und Integration als gesellschaftliche Etablierung dieser Menschen.

Wir setzen uns für die Auflösung von Verwahranstalten und Langzeitstationen ein.

Wir versuchen mit unserer Arbeit ein Menschenbild zu fördern, das allen Menschen einen gemeinsamen gesellschaftsethischen Bezugsrahmen sichert.


Was wir tun wollen
Wir wollen Menschen mit psychischen und/oder geistigen Beeinträchtigungen außerklinische Lebensmöglichkeiten erschließen, die auf eine weitestgehend selbstbestimmte und eigenverantwortliche Entfaltung ihrer Persönlichkeit ausgerichtet sind.

Wir sehen unsere Aufgabe darin, ihnen Begegnungsmöglichkeiten und Hilfestellung anzubieten.

Wir sind bestrebt, die Begrenztheit tradierter psychiatrischer Denk- und Handlungsmuster zu überwinden und neue Wege der helfenden Begleitung zu suchen. Dabei beziehen wir die gesamtgesellschaftliche Dimension psychischen Leidens mit ein.

Insbesondere mit dem Dienstleistungsangebot des "Betreuten Wohnens" bieten wir die Möglichkeit, entweder in der eigenen Wohnung oder in einem unserer Wohnangebote professionelle Hilfestellung zu erfahren.

Mit unseren Projekten Betreutes Wohnen, lRRTURM und F.O.K.U.S. treten wir der gesellschaftlichen Ausgrenzung „ver-rückter Lebensentwürfe“ entgegen, indem wir deren soziale Integration in den gesellschaftlichen Kontext von Nachbarschaft, Gemeinde, Stadtteil, Stadt, etc. zu erreichen versuchen.

Die dazu notwendige gesellschaftliche Toleranz und Akzeptanz wollen wir durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit entwickeln helfen.

Ausgehend von den jeweils aktuellen Erfordernissen der Zeit wollen wir uns für neue Projektideen offen halten und deren Realisierung unseren Möglichkeiten entsprechend fördern und unterstützen.


Wie wir arbeiten
Wir sind bestrebt, eine offene, aufmerksame, geschlechtssensible und einfühlsame Haltung im Kontakt mit den Nutzerlnnen unserer Angebote einzunehmen.

Eine ganzheitliche Wahrnehmung des zu begleitenden Menschen ist Ziel in unserer Arbeit.

Wir wollen die subjektiven Wahrheiten der Einzelnen achten und somit zum Entstehen von Beziehungen beitragen, die von Anerkennung, Respekt und Wertschätzung getragen werden.

Dabei leitet uns unser Verständnis, dass psychisches Leiden mit kränkenden Beziehungsstrukturen verknüpft ist und einen subjektiven Bewältigungsversuch darstellen kann, der strukturierende und schätzende Qualität besitzt.

Mit unseren Auftraggeberlnnen und Kooperationspartnerlnnen streben wir eine von den Interessen der Nutzerlnnen geleitete konstruktive und kritische Zusammenarbeit an.

Wir wollen uns offen halten für Kritik und durch eine kontinuierliche Reflexion die Qualität unserer Arbeit stetig verbessern.


Wie wir uns organisieren
Die zentrale, leitende Idee unserer Arbeitsorganisation ist der Teamgedanke.

Die von der Initiative...e.V. gewählten Arbeitsfelder sind untergliedert in eigenständige Zuständigkeitsbereiche.

Jeder so geschaffene Arbeitsbereich erhält einen eigenen Arbeitsauftrag und ist wiederum in Form eines oder mehrerer Teams organisiert.

In jedem Team besteht bezogen auf sein Tätigkeitsfeld eine maximale Bereichsautonomie, die eine eigenständige und selbstverantwortliche Organisation und Gestaltung des übernommenen Arbeitsauftrages gewährleistet.

Hierzu gehören die im Rahmen des übernommenen Arbeitsgebietes zu entwickelnden Zielsetzungen ebenso wie eine ständige d.h. zeitnahe Überprüfung und Korrektur der gesetzten Ziele in Bezug auf die übernommenen Aufgaben.

Jedes Team ist mit seinem Tätigkeitsfeld der Gesamtaufgabe verpflichtet und gehalten, sich innerhalb der Organisationsstruktur mit den anderen Tätigkeitsfeldern aktiv zu vernetzen.


Wie wir zusammenarbeiten wollen
Wir achten darauf, dass die Formen der Arbeitsorganisation eine gemeinschaftliche sowie individuelle Weiterentwicklung nicht behindern, sondern ermöglichen und fördern.

Wir überprüfen regelmäßig unsere Kommunikationsstrukturen und -formen daraufhin, ob sie eine vom gemeinsamen Erkenntnisinteresse geleitete Kooperation ermöglichen.

Die Verständigung auf eine gemeinsame Arbeit an Erkenntnissen bildet die Grundlage jeder Zusammenarbeit, sichert ein Fortkommen bezüglich der jeweiligen Fragestellung und schließt den respektvollen Umgang miteinander mit ein.

Wir stellen in jedem Arbeitsbereich eine maximale Flexibilität in der Arbeitsorganisation sowie eine möglichst hohe Transparenz der Arbeits- und Entscheidungsprozesse her.

Arbeits- und Organisationsabsprachen sollen jederzeit aus den unmittelbaren Arbeitsanforderungen heraus ableitbar sein und auf ihre Nützlichkeit hin überprüfbar gehalten werden.

Wir wollen der Arbeit des/der Anderen und darüber hinaus in ihrer Gesamtheit der Arbeit der jeweils anderen Arbeitsbereiche mit Wertschätzung begegnen und somit an einem Klima arbeiten, das von Vertrauen geprägt ist.

In der Zusammenarbeit wollen wir die Integrität und Individualität des Gegenüber achten und die Verschiedenheiten schätzen.

Unterschiedliche Meinungen, Haltungen und Sichtweisen begreifen wir als Zugewinn in unserer Arbeit, sofern sie unseren Leitlinien nicht widersprechen.

Wir stellen unseren Mitarbeiterlnnen zeitliche und räumliche Ressourcen für die Entwicklung weiterer Projektideen zur Verfügung.


Unsere Leitlinien zum Herunterladen...PDF



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